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Praxis-Ausbildung im Revier der „Bundeseigenjagd Deuringen“
Das Praxis-Revier, die „Bundeseigenjagd Deuringen“ liegt südwestlich von Augsburg und ist ein ehemaliger Truppenübungsplatz der US-Armee. In dieser speziellen Historie ist auch die Besonderheit des Jagd-Reviers begründet.
So besitzt die Bundeseigenjagd ein für Süddeutschland einmaliges, von Menschenhand, besser gesagt von Panzerketten, geschaffenes Ökosystem – die über die Bodenverdichtung entstandene „Deuringer Heide“.
Hier überziehen
Birken und Pioniergewächse eine Fläche von rund 20 ha. Kreuzottern, Eidechsen, Wollgräser und Ginster
sind hier heimisch. Eingerahmt wird die offene Heide von einer hügeligen Wald-Landschaft mit Laub-/Misch- und Nadelwäldern sowie malerischen Weihern und Tümpeln. Hier geben sich Fuchs, Dachs, Baum-/ Stein-Marder und Hase
ein Stelldichein, Bussarde, Habichte und Waldkauz ziehen hier Ihre Kreise. Aber auch die verschiedenen Schalenwildarten, wie Schwarzwild, Damwild und Rehwild bieten die Möglichkeit des gezielten Ansprechens.
Mit ca. 450ha Fläche und modernen, großzügigen Reviereinrichtungen ist die Bundeseigenjagd Deuringen ein erstklassiges Praxis-Revier für die Jungjägerausbildung. Pirschgänge, Ansitze, Kirrungen, Fütterungen, Versorgen des Wildes in Form von Aufbrechen und Zerwirken stehen genauso auf der Tagesordnung, wie der Bau von Hochsitzen oder die Anlage von Wildäckern. Betreut und individuell geführt werden die angehenden Jungjäger von erfahrenen Jägern, so dass eine persönliche Bindung entsteht und Wissen 1:1 transferiert werden kann. Wohl die beste Art der Jungjägerausbildung überhaupt.
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